Link von Search Console zu WooCommerce-Plugin

Google Search Console verlinkt auf WooCommerce Listings & Ads

Seit heute erscheint in der Google Search Console ein Hinweis auf das Plugin „Google Listings & Ads“ von WooCommerce:

Verbindung zu WooCommerce herstellen, um Produkte in der Google Suche, bei Maps, auf YouTube und auf anderen Google-Plattformen zu präsentieren.

Google Search Console

Ein Klick auf den Button „Jetzt starten“ führt zur Info- und Download-Seite des Plugins „Google Listings & Ads“ von WooCommerce, mit dem das gleichnamige Shop-Plugin für WordPress erweitert werden kann, um einen direkten Datentransfer zum Google Merchant Center aufzubauen. „Listings & Ads“ übermittelt somit einen (korrekt formatierten) Product Feed ans Merchant Center, schickt also einen Artikelstammdaten-Satz von allen oder von ausgewählten Produkten des eigenen Online-Shops an Google, damit diese zum Kauf angebotenen Artikel/Produkte dann vor allem auf Google Shopping angezeigt werden („und auf anderen Google-Plattformen“ heißt es in der Info-Zeile – das ist aber meines Wissens bisher nur in den USA möglich).

Das Listen von Produkten in Google Shopping ist übrigens seit ca. 2 Jahren kostenlos möglich:

So wie Websites kostenlos in den Suchindex von Google aufgenommen werden, können teilnehmende Einzelhändler ihre Produkteinträge ebenfalls kostenlos in unseren Suchergebnissen anzeigen lassen.

Google Merchant Center Hilfe

Und: Das ist nicht nur für Einzelhändlerinnen und Einzelhändler interessant, die ihre Produkte online verkaufen, sondern auch für lokale Händler*innen, die selbst keinen Online-Shop betreiben, sondern nur im eigenen Laden vor Ort verkaufen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie ein Online-Schaufenster oder einen Online-Katalog aufgebaut haben (Beispiel: Bioladen & Reformhaus Mommertz in Arnsberg). Mit dem Content Management System WordPress in Zusammenspiel mit dem Shop-Plugin WooCommerce (beides kostenlos erhältlich) ist das sehr simpel möglich, indem man einfach die Warenkorb-Funktionen deaktiviert (das geht z. B. mit wenigen Mausklicks mittels eines ebenfalls kostenlosen Plugins).

Funfakt: Bei dem oben erwähnten Link in der Search Console zur Infoseite von woocommerce.com hängt Google einen URL-Parameter bzw. Query String an den URL: „?utm_source=partner_google“. Google teilt Automattic (den Machern von WooCommerce) damit mit, von wem die Interessenten gekommen sind, dass also Google die potentiellen Kunden/Kundinnen an Automattic gesendet hat. Das ist ein gängiges Verfahren beim sogenannten Affiliate Marketing, bei dem der Affiliate Marketer (in diesem Fall: Google :-)) für die Kundenvermittlung bezahlt wird.

Ehlert

Ralf Gerhard Ehlert studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Phonetik. Als Wissenschaftler arbeitete er an der Uni Köln in einem kultur- und medienwissenschaftlichen Forschungskolleg. Zudem ist er ausgebildeter Webdesigner und Suchmaschinenoptimierer mit über 10-jähriger Erfahrung in den Bereichen SEO, PR und Content Marketing. Seit 2014 arbeitet Ehlert als freier Online-Journalist und Auftrags-Texter (Ghostwriter).

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